C5 Umbau

Umbau eines Siemens C5 Telefons zum 70cm Amateurfunkgerät.

Durch die große Beliebtheit der C5 Telefone in der Vergangenheit, sind inzwischen eine Vielzahl von Umbauvorschlägen verfügbar. Sebastian hat sich ein Telefon mit Umbausatz nach dieser Anleitung (http://www.digisolutions.de/shop/BausatzC5.pdf) zugelegt.

Nach dem öffnen des Gerätes wurden der Duplexfilter sowie die SAW-Filter entfernt. Das Orginalrom wurde deaktiviert und das neue Rom wurde hinzugefügt. Der erste Funktionstest mit der neuen Software war erfolgreich \o/ Mirwi: Um das noch mal in aller Deutlichkeit zu sagen, die Umbauanleitung ist super! Alles wie beschrieben bis hier durchgeführt, das Flashrom in den Sockel gesteckt, angesaftet - geht. Bin begeistert.

Nachdem das Duplexfilter nun schon mal ausgebaut war, wurde es separat abgeglichen. Die Schirmbilder unten zeigen den Zustand nach einigen Stunden Spielens mit den Abgleichelementen der letztlich als „fertig“ definiert wurde. Was in der Umbauanleitung nicht ganz so deutlich geworden war: Beim Abgleich nur an den von oben zugänglichen Stellen, was wie beschrieben in der Regel schon zu sehr brauchbaren Ergebnissen führt, ist es nicht nötig das Filter aus der Platine auszulöten! Hier war es nun schon mal draussen und es wurden auch die Abgleichstellen von unten mit benutzt.

Mittenfrequenz: 435MHz, 5Mhz/DIV; Pegel: 2dB/DIV
Durchgangsdämpfung (sehr gut) und Anpassung (ganz brauchbar) im und um das 70cm Band.

0-2.5GHz, 10dB/DIV
Weitab Selektion. Schaut etwas komisch aus, aber auf der ersten Oberwelle (Marker bei 860MHz) ist die Dämpfung schon mindestens 44dB.

Der PLL-Oszillator wurde angepasst und anschließend die LO-Frequenz angepasst bevor die neuen SAW-Filter eingesetzt wurden. Der Duplexfilter wurde zwischenzeitlich von Mirwi zuhause bereits neu abgeglichen. Für einen einfachen Abgleich hätte man ihn aber gar nicht auslöten müssen. Nachdem der Duplexfilter wieder eingelötet wurde, wurden damit begonnen die Dioden-TRX-Umschaltung aufzubauen.

Fertigstellen der TRX-Schaltung. Man kann sie auf dem obrigen Bild in der unteren rechten Ecke erkennen. Auf dem Bild fehlt nur noch der Einbau des Kartenlesers sowie des TAE-Moduls.

Anschließend wurde der Empfänger getestet:

Danach wurde bereits erfolgreich das erste QSO über das DP0RP Relais durchgeführt.

Zum Schluss wurde die Orginalantenne durch aufschrumpfen von 3 Lagen Schrumpfschlauch angepasst. Auf dem Oszi ist ein Vorher-Nachher verdeutlicht.

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  • Zuletzt geändert: 2017/01/09 12:05
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